Alles, was man für einen geregelten Schulablauf braucht

BGF: 2.600 m2
Bauzeit: 10 Wochen
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Johann-Puppert-Schule, Gem. Michelau

Projekt-Info

Alexandra Kober nimmt es mit Humor. "Aus einem ,Legobaukasten" ist ein ganz normales Schulhaus geworden, mit allem, was es für einen geregelten Schulbetrieb braucht", sagt die Rektorin der Johann-Puppert-Schule in Michelau. Während der Sanierung der 1973 eingeweihten Schule findet der Unterricht in einem modularen Gebäude aus PLUS Einheiten statt.

Gut drei Wochen hat die Aufstellung der 160 Module zu einem zweigeschossigen Gebäude auf dem Sportplatz des Schulgeländes gedauert. Dann folgten die Umzugsarbeiten –  Stühle, Tische, Tafeln, Regale und Umzugskartons wurden geschleppt oder sogar per Leiteraufzug in die Klassenzimmer gebracht. Selbst die Palme aus dem Rektorat hat für die nächsten zwei Jahre einen neuen Platz gefunden. Im Vorfeld musste die gesamte Infrastruktur wie Wasser, Abwasser, Strom, Telefon und Internet verlegt werden. Ab dem neuen Schuljahr 2019 werden die rund 200 Michelauer Schüler Mathe, Deutsch und Englisch im Interimsgebäude lernen.
Ein Container-Klassenzimmer besteht im Regelfall aus vier Einheiten und umfasst eine Fläche von ca. 56 m². Hinzu kommen Fachräume, Toiletten, Flur und ein großer Pausenraum mit direktem Zugang zum gepflasterten Hof. Selbst einen Pausenverkauf gibt es. Im Erdgeschoss befinden sich die Klassenräume der ersten bis vierten Klasse wie auch das Sekretariat und Rektorat, ein Besprechungsraum, ein Lehrerzimmer, eine Teeküche und der Kopierraum. Das Obergeschoss gehört den drei Mittelschulklassen und einer sogenannten eCn-Klasse (eCn steht für „extra Chance nutzen“ und ist ein Angebot für Schüler aus dem gesamten Landkreis Lichtenfels, die den Qualifizierenden Mittelschulabschluss aus den unterschiedlichsten Gründen bisher nicht erwerben konnten.)  Hier befinden sich neben den Fachräumen auch die Lagerräume und ein Hausmeisterraum. Ebenfalls im Obergeschoss untergebracht sind der Förderunterricht, die Jugendsozialarbeit an Schulen, die offene Ganztagsklasse und der Hort für 100 Schüler. „Es ist ein ganz normales Schulgebäude mit derselben technischen Ausstattung wie in ihrer alten Schule, in dem sich die Schüler wohlfühlen können“, erklärt Kober.
Die Unterbringung in PLUS Modulen ist aus Sicht der Schulleiterin die beste Lösung. „Eine Renovierung bei laufendem Betrieb hätte den Unterricht nur unnötig gestört. So ist ein reibungsloser Unterricht möglich.“ Schon deshalb ist Kober der Gemeinde dankbar für die Interimslösung. Nachdem das Schulhaus nun leergeräumt ist, können die Sanierungsarbeiten beginnen, die Ende 2022 abgeschlossen sein müssen. Nächstes Frühjahr beginnt der Bau des viergruppigen Horts. Die Bauzeit beträgt ein Jahr.

Außen

Zweigeschossige Anlage in L-Form

Innen

Fakten
System_  PLUS
Bauherr_  Gemeinde Michelau
Fertigstellung_  2019
Bauzeit_  10 Wochen
Mietdauer_  24 Monate
Brutto GF_  2.600 m2
Ausführung_  2-geschossig
Standort_  Michelau
Produktlinie_  Mietsystem 2500/3000 PLUS

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